Navigieren in Fiktivhausen

Monatswanderung März Mit Margrit Gentsch

Sulgen - Mostgut Bär, Opfershofen - Sulgen

Donnerstag, 26. März 2026 und Freitag, 27. März 2026

Präzis auf die Termine der beiden März-Wanderungen kam es zu einem heftigen Temperatursturz. Die erste Gruppe begann ihre Wanderung beim Bahnhof Sulgen denn auch in einem lustigen Graupelschauer. Aber im Verlaufe der Wanderungen gab es, insbesondere am zweiten Tag, auch sonnige Abschnitte und die kurzen Regenböen waren kaum der Rede wert. Es war mit rund fünf Grad allerdings recht kalt. Kein Problem für eine eingefuchste Wandergruppe! Mit fünfzehn Abmeldungen wurde allerdings ein neuer Rekord mit unerfreulicher Kostenfolge für die PSSL erreicht – trotz des grosszügigen Entgegenkommens der Wirtin im Mostgut Bär bei Opfershofen.

Ausgangs Sulgen erfreuten sich die Wandernden – am Donnerstag waren es 36 und am Freitag 29 Personen – bei aufklarendem Himmel an der grossartigen Rundsicht. Auf den etwas höher gelegenen Hügeln präsentierte sich neckisch der frisch gefallene Schnee. Von Hessenreuti führte der Weg übers freie Feld nach Donzhausen und schliesslich durch vorfrühlingshaften Mischwald entlang des mäandrierenden jungen Giessens nach Leimbach. Der Wanderleiter wusste einiges über das Werden und Vergehen des legendären Schlosses Aspen zu erzählen, der Residenz des anfangs des 20. Jahrhunderts in Norditalien zu Geld gekommenen Grossbauern Hans Wydler. Geschichte schrieb Leimbach aber bereits im 19. Jahrhundert als Domizil der Teigwarenbäckerei des äusserst innovativen Joachim Etter.

Vorbei am Schulhaus Leimbach zogen die Wandergruppen weiter Richtung Opfershofen, wo sie im Mostgut Bär im neu erbauten Eventlokal und Hofladen herzlich empfangen und anschliessend mit Ghacktem und Hörnli aufs Beste verwöhnt wurden.

Der Rückweg führte zuerst Richtung Leimbach mit bester Sicht auf die noch verbliebenen Bauten des einstigen Schlossherrn. Vor dem Dorf verliessen die Wandergruppen die grosse Strasse, folgten ein Stückweit dem Giessen, durchquerten zwei hübsche Waldstücke und erreichten nach einer knappen Stunde wieder den Bahnhof von Sulgen.

Einmal mehr genoss eine unkomplizierte und aufgestellte Schar von Pensionierten die schöne Thurgauer Landschaft und das ungezwungene Beisammensein.

open positions