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ALVO Jahresausflug nach Konstanz

ALVO Jahresausflug nach Konstanz

Mittwoch, 29. April 2026

34 Mitglieder folgten am Mittwoch, 29.4.2026, der Einladung des ALVO-Vorstandes zum diesjährigen Jahresausflug nach Konstanz. Nach dem Treffpunkt bei der alten Hafenuhr begaben sich die Teilnehmer, eingeteilt in drei Gruppen, zu einer 90-minütigen Altstadtführung durch verwinkelte Gassen, vorbei an prachtvollen Patrizierhäusern und bedeutenden historischen Schauplätzen, wie das Konzilgebäude, das Schauplatz der einzigen Papstwahl nördlich der Alpen während des Konstanzer Konzils von 1414-1418 war.

Der Rundgang begann bei der skandalumwitterten, markanten, neun Meter hohen Statue Imperia, die satirisch auf die Konzilszeit anspielt. Weiter ging der Rundgang vorbei am ehemaligen Dominikanerkloster, heute ein Inselhotel, zur Niederburg zwischen Münster und Rhein, dem älteste Stadtviertel mit engen Gassen, teils schiefen Fachwerkhäusern, kleinen Weinstuben und vielen Handwerksbetrieben. Dabei wussten die drei Führer, Barbara Nonini, Hildegard Bibby und Daniel Gross nicht nur viele Anekdoten über berühmte Konstanzer Persönlichkeiten, sondern auch viel Geschichtliches zu erzählen. Die unzerstörte Altstadt sei dem Umstand zu verdanken, dass Konstanz sich in den Kriegen bei der Verdunklung den schweizerischen Nachbarorten angepasst habe. In der Malhaus-Apotheke am Obermarkt soll schon seit über 600 Jahren Medizin verkauft werden.  Das Stadttheater im ehemaligen Jesuitenkolleg sei die älteste noch bespielte Bühne Deutschlands. Die Jesuiten führten hier schon vor 400 Jahren zu Lehrzwecken Theaterstücke auf.

Weiter gings auf der Wessenbergstraße zum Münster­platz. Das Münster „Unserer Lieben Frau“ hat schon einige ­Erdbeben und Brände überstanden und ist eine Mischung aus verschiedenen Baustilen: vom neugotischen Münsterturm über die romanischen Monolithsäulen im Mittelschiff, das spätgotische Chorgestühl aus ­Eichenholz bis zum romanischen Hochaltar.

Nach diesem abwechslungsreichen interessanten Rundgang trafen sich die drei Gruppen wieder im Restaurant Hafenhalle zum wohlverdienten feinen Mittagessen.

Das Nachmittagsprogramm konnten die TeilnehmerInnen selbst gestalten. Die einen machten einen Stadtbummel oder eine Shoppingtour, und 12 Mitglieder besuchten das in einem ehemaligen Zunfthaus untergebrachte Rosgartenmuseum, ein Museum für Kunst, Kultur und Geschichte der Region.

Für den Vorstand
Jürg Hugentobler