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Schneeschuhwanderung Stoos mit Walter Föllmi

Schneeschuhwanderung Stoos SZ

Mittwoch, 25.Februar 2026

In der Vorwoche fiel endlich wieder Schnee im Voralpengebiet. An verschiedenen Orten herrschte grosse Lawinengefahr, im Raum Schwägalp wurden mehrere Gebiete von den Behörden gesperrt. So wählten wir für unsere Schneeschuhwanderung ein sicheres Gebiet aus, das wir vor einem Jahr bei Schneetreiben kennengelernt hatten. Die Anreise mit dem Zug begann mit einer Türstörung in Weinfelden, so kamen wir mit 20 Minuten Verspätung in Zürich an, erreichten  sowohl den nächsten Zug, wie auch den Bus und die Standseilbahn auf den Stoos. Dort trafen wir die restlichen Schneeschuhwanderer, die bereits eine Kaffeepause geniessen konnten.  Unsere Wandergruppe von 15 Personen war jetzt vollzählig.

Bei Sonnenschein und schönstem Wintersportwetter konnten wir losmarschieren. Unterhalb der Stooskapelle informierte der Wanderleiter über die wundervolle Aussicht und die Besonderheiten auf dem Stoos. Ursprünglich waren hier nur Alpweiden, wo die Morschacher Bauern den Alpsommer verbrachten. Mit der Zeit wagten Junge einen Ganzjahresbetrieb auf dem Stoos zu führen. Mit dem Bau der ersten Stoosbahn 1933 begann der Tourismus. Nach und nach entstanden Ferienlagerunterkünfte, Pensionen und Hotels. Heute wohnen etwa 150 Personen ganzjährig auf dem Stoos, der zur Gemeinde Morschach, touristisch zu Stoos-Muotatal gehört.

Nun ging es abwärts bis zum tiefsten Punkt der Wanderung, weiter ostwärts bis zum Fuss eines Steilhangs, wo wir Tenüerleichterung machten und in gleichmässigen Schritten diesen meisterten. Jetzt war eine Verpflegungspause angebracht.  Etwas weiter oben sahen wir auf verschiedene Orte, die wir auf Tageswanderungen oder Schneeschuhwanderungen erreicht hatten: Ibergeregg, Sonnenhütte, Zwäcken, Holzegg, Richtung Pragelpass, Michaelskreuz. Hinter einer Kuppe tauchte bald das Waldhüttli auf, wo wir an der Sonne oder im Stübli Gersauer Käsekuchen, Gemüsesuppe oder Schüblig assen.  Beim Abstieg war der Schnee jetzt weicher aber doch griffig. So meisterten wir auch die etwas knifflige Schlüsselstelle mit Spitzkehren und gelangten zufrieden wieder bei der Stoosbahn an. Das Wetter war heute prachtvoll!

Der Wanderleiter:

Walter Föllmi