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Tageswanderung Schwammhöchi mit Walter Föllmi

Juni – Tageswanderung 2026 mit Walter Föllmi

Glarus – Schwammhöchi – Netstal

Am Bahnhof Glarus trafen sich 23 Wandersleute. Wir durchquerten das Städtli und begaben uns zur etwas erhöht gelegenen Stadtkirche. Der Wanderleiter informierte über die politischen Verhältnisse, den Stadtbrand von 1861 mit 590 abgebrannten Gebäuden und dem ersten Wirken von Huldrych Zwingli als Pfarrer in Glarus. Nun begann der Aufstieg, schon bald war Tenueerleichterung angesagt. Nach etwa einer Marschstunde machten wir einen Znünihalt. Nun begann das steilste  Stück des Aufstiegs, passender- weise mit dem Flurnamen «Stotzigen». Nach einer Verschnaufpause mit Getränkehalt durchquerten wir eine Alpweide mit einem Heer von Rindern, das uns am liebsten aus ihrem Revier vertrieben hätte. Der weitere Aufstieg erfolgte meist im Wald. So gelangten wir auf die Krete mit dem Gasthaus Schwammhöchi, von dessen Terrasse man einen tollen Blick auf den Klöntalersee hat. Ohne langes Warten wurden wir mit dem bestellten Mittagessen bedient, das wir uns redlich verdient hatten. Weil auf den Nachmittag Niederschläge angekündigt waren, machten wir uns bald bereit auf den Abstieg zur Staumauer am Rhodannenberg. Der Leiter erklärte kurz das System des Stausees und der Kraftwerkanlage in Netstal. Nun ging es der Löntsch nach abwärts über 7 Brücken, weiter unten hinab in die eindrucksvolle Löntschschlucht, überquerten die Löntsch und stiegen zum Staldengarten hinauf. Von nun an ging es immer weiter abwärts über Riedern zum Kraftwerk Netstal, nochmals der Löntsch entlang und so erreichten wir den Bahnhof Netstal bei stark bedecktem Himmel. Kaum im Zug begann es zu regnen.  Wetterglück gehabt!