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April: ALVO Jahresausflug Zeppelinmuseum mit Markus Rast

ALVO-Tagesausflug Zeppelin-Museum in Friedrichshafen

Dienstag, 23. April 2024

Der diesjähriger Jahresausflug führte uns über den Bodensee nach Friedrichshafen. Während der knapp einstündigen Überfahrt mit der Fähre stärkten sich die 35 angemeldeten ALVO-Mitglieder zuerst bei Kaffee und Gipfeli für die anschliessende 90-minütige Führung im Zeppelin-Museum. 

Eingeteilt in zwei Gruppen erfuhren die BesucherInnen auf der über 4.000 Quadratmetern grossen Ausstellung, zu deren Highlights die begehbaren Passagierräume der LZ 129 Hindenburg im originalgetreuen, rund 33 Meter langen Nachbau zählen, alles über die Geschichte der Verkehrsluftschifffahrt. Durch die Zerstörung des Starrluftschiffs LZ 129 Hindenburg bei ihrer Landung in Lakehurst bei New York nahm diese am 6. Mai 1937 ein abruptes Ende.

Die beiden fachkundigen Führer wussten nicht nur viele interessante Anekdoten zu erzählen, sondern überraschten die Zuhörer auch mit technischen Informationen, so sei die LZ 129 Hindenburg, das grösste Luftschiff, 245 m lang gewesen, fast 3,5-mal länger als ein Airbus 380.  5.5 Millionen Nieten haben die Aluminiumkonstruktion zusammengehalten. Die Hindenburg kam nach ihrer Indienst-Stellung vor allem auf den Transatlantikstrecken von Deutschland (meistens von Frankfurt am Main) nach Rio de Janeiro, sowie nach Lakehurst bei New York zum Einsatz. Vier von Daimler-Benz speziell entwickelte Dieselmotoren waren zu beiden Seiten des Rumpfes in vier stromlinienförmigen Gondeln angebracht. Je ein Maschinist überwachte in den Gondeln die Motoren.

Insgesamt machte die LZ 129 Hindenburg 63 Fahrten, total 337282 km und beförderte 3077 Passagiere. 200’000 m3, leicht entzündliches Wasserstoffgas sorgten dafür, dass das 220 t schwere Luftschiff überhaupt abheben konnte. Kein Wunder, dass das Luftschiff beim Unfall in einer knappen halben Minute zu Boden sank und lichterloh verbrannte.

Im Rahmen der Entdeckungsreise durch die Dauerausstellungen des Zeppelin Museums erfuhren wir darüber hinaus, welche Rolle Friedrichshafen in der nationalen sowie regionalen Kunst- und Technikgeschichte zuteilwurde.

Nach der abwechslungsreichen interessanten Führung freuten sich alle Mitglieder auf das feine Mittagessen im V2O – Restaurant im 1. Stock des Museums.

Der Nachmittag stand zur freien Verfügung. Die einen gingen nochmals ins Museum, andere machten einen Einkaufsbummel. Die steife Bise hinderte viele an einem Spaziergang an der Uferpromenade entlang.

Für den Vorstand

Jürg Hugentobler, Aktuar ALVO