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September: Vortrag Kantonsspital Frauenfeld mit Renate Bruggmann

Rückenschmerzen – was tun?

Ein Themennachmittag im Kantonsspital Frauenfeld

«Wer hatte schon einmal Rückenschmerzen?» Auf diese Frage hoben beinahe alle Anwesenden des PSSL-Themennachmittags die Hand. Mit dieser Frage begrüsste die Pflegedirektorin Doris Rathgeb die PSSL-Mitglieder. Sie führte ins Thema ein und zeigte auf, welchen Belastungen unser Rücken tagtäglich standhalten muss. Dann forderte sie alle auf, aufzustehen und zu Musik ein paar Lockerungsübungen zu machen. Wir starteten also sozusagen «Fit mit Doris» in den Nachmittag.

«Was ist Schmerz», fragte dann Dr. med. Elke Wernecke vom Zentrum für Schmerzmedizin. Sie erklärte, zu welchen körperlichen und psychischen Beeinträchtigungen Rückenschmerzen führen können und welche sozialen, persönlichen und ökonomischen Auswirkungen daraus resultieren. Dann sprach sie über Diagnostik, Einteilung von Rückenschmerzen, Therapieoptionen und Prävention. Und sie empfahl allen Betroffenen, mit guter ärztlicher und therapeutischer Beratung zum Schmerz(selbst)manager zu werden.

In der Pause gab es Getränke, feinen Blechkuchen und Zeit für persönliche Gespräche.

«Rückenschmerzen – was tun?» dazu gab die Bereichsleiterin Physio- und Ergotherapie, Cécile Müller, in ihrem Referat konkrete Anleitungen. Sie berichtete über die verschiedenen Therapieansätze, gab Bewegungsempfehlungen, die auch im Alltag durchgeführt werden können und über die Vorsorge. «Bewegen Sie sich, weil es Ihnen Freude macht, nicht weil Sie müssen!», war ihr Rat. Weiter gab sie Tipps, was man tun kann, wenns dann doch mal zwickt.
«Haben Sie noch fünf Minuten Zeit für eine Übung?» das fragte Cécile Müller ganz am Schluss. Alle waren mit dabei, schlossen die Augen und machten mit. Einige gähnten danach herzhaft – die letzten fünf Minuten waren offenbar ganz entspannend.

Renate Bruggmann

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